Patrick Tilley

Mission

SF. xxxx,

Patrick  Tilley: Mission

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Was als ein absolut faszinierendes und unglaublich tiefgehendes Sci-Fi Konzept anfing, verlor sich leider auf halbem Wege durch die Geschichte in ein mühseliges Geschwafel. Tilley hat eine Reihe Bücher geschrieben, die wohl bekanntesten im Science Fiction Bereich mit seiner "Amtrak Wars" Serie. "Mission" ist das erste Buch, dass ich von ihm gelesen habe, und zugleich auch seine soweit letzte Veröffentlichung.

Es fängt damit an, dass der 35-jaehrige Christus plötzlich und unerwartet mit Stechwunden dort eingeliefert wird, wo auch ansonsten alles abgeht: Manhattan General Hospital, Vereinigte Staaten von Amerika. Und das am Ostersamstag im späten 20. Jahrhundert… So lachhaft das auch klingen mag, Tilley versteht es anfangs hervorragend, die gesamte christliche Religionsgeschichte mit seinem durchaus nachvollziehbarem Konzept aus den Angeln zu heben. Es war nämlich wirklich so: Jesus war ein Außerirdischer, der - auf einer speziellen Mission vom Vorstandsvorsitzenden der höchsten evolutionären Entwicklungsform - gekommen war, um die guten grünen Wesen zu retten, die in uns Allen leben. Die waren nämlich vor ganz langer Zeit schon mal vorgeschickt worden, damit der böse "Brax" nicht den gesamten Kosmos in absolute Dunkelheit stürzt. Als der dann doch kam, sind die guten Grünen dann in uns rein. Und da sind sie jetzt auch immer noch, der letzte Rest des "Guten" im Menschen ist halt leider nur ein Exportartikel aus einer besseren Welt. Wenn sich das jetzt alles ein wenig nach "Hitchhiker's Guide To the Galaxy" anhört, sei nicht getäuscht: Sein Buch soll ernst genommen werden, und Humor gibt's nur im Nachbarladen.

Aber es ist ihm anfänglich wirklich gelungen, mich mit seinem Konzept in seinen Bann zu ziehen. Mal ehrlich: Vorausgesetzt, dass die Geschichten der Bibel wirkliche Begebenheiten beschreiben, Jesus muss schon ganz schön off-planet gewesen sein. Was die Kirche damit gemacht hat, ist allerdings eine ganz andere Geschichte. Aber das wird einem schon verklickert. Und wie kommt denn der jetzt mit einem Mal nach Manhattan 20. Jahrhundert? Das ist schon nicht mehr ganz so einfach zu verfolgen. Zuerst sieht es so aus, als haben die Damen und Herren aus der göttlichen Vorstandsabteilung ihre Aoftware nicht so ganz unter Kontrolle hätten, später wird dann jedoch klar, dass der göttliche Sohn nur in Raum und Zeit ein himmlisches Versteckspiel mit dem bösen Brax veranstaltet weil der ja nun unbedingt wissen muss, was der gute junge Mann aus Nazareth denn so anstellt.

Aus dem Bereich Science Fiction habe ich schon schlechteres gelesen. Allerdings scheint es mir, dass dieses ansonsten großartige Konzept dem Schreiber dreiviertel durch das Buch einfach davonlief. Es wird immer schwieriger, durch die Intrigen zu schauen, und kurz vorm Schluss letztendlich zu einem absoluten pseudoreligiösen Geschwafel mit nichtssagendem Fazit. Empfehlung : einfach das halbe Buch lesen, und dann selbst den Rest des Lebens das Ende ausdenken. Wertung von 1 - 6 : 3-

(Thomas Kaminski)

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