Dean Wesley Smith

The Tenth Planet

SF. Del Rey, New York. ISBN: 0-345-42140-x

Dean Wesley  Smith: The Tenth Planet

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Der Archäologe Edwin Bradshaw stößt bei Ausgrabungen auf seltsame Rußschichten, die sich im Sediment alle 2006 Jahre zu wiederholen scheinen. Bradshaw, der auf Grund eines früheren Forschungsprojekts, das ihm von seinen Kollegen nur Hohn und Gelächter eintrug, in der Wissenschaftsszene keinen besonders guten Ruf genießt, entschließt sich, einen Kollegen hinzuzuziehen. Bei Leo Cross stößt er unerwartet auf offene Ohren, da dieser zu den wenigen Leuten zu gehören scheint, die ihm dennoch eine große fachliche Kompetenz zusprechen. Gemeinsam versuchen die beiden Männer, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und finden schließlich in den Sagen und Legenden der Menschheit Geschichten über eine "Schwärze", die die Erde in regelmäßigen Abständen heimgesucht zu haben scheint. Mit Hilfe eines Astronoms gelangen sie zu einer erschreckenden Erkenntnis: Was auch immer die Rußschichten verursacht hat, wird im folgenden Jahr erneut über sie hereinbrechen. Sie haben genau 240 Tage Zeit, um sich darauf vorzubereiten...

Wer glaubt, dass unser Sonnensystem bereits bis in die hintersten Winkel erforscht sei, der irrt. Auch wenn die NASA schon Sonden zu den äußeren Planeten geschickt und uns so in die Lage versetzt hat, Bilder von Neptun und Uranus zu betrachten, ist es nach wie vor nicht klar, ob sich weit draußen hinter der Bahn des Pluto nicht vielleicht doch noch ein zehnter Planet oder ein unsichtbarer Begleiter unserer Sonne verbirgt. In den 80er Jahren präsentierten z. B. die Paläontologen David Raup und Jack Sepkoski ihre Theorie von "Nemesis", dem schwarzen Stern, einem für unsere Teleskope bisher unsichtbar gebliebenen Begleiter unserer Sonne, der alle 26 Millionen Jahre bei seinem Durchgang durch die Oortsche Wolke Kometen ablenken und ins innere Sonnensystem katapultieren soll, wodurch es auf der Erde zu größeren Aussterbeereignissen kommt. Die beiden Wissenschaftler waren bei ihren Forschungen an Fossilien auf diese Periodizität von 26 Millionen Jahren gestoßen.

Auch in den Grenzwissenschaften ist die Theorie vom zehnten Planeten ein beliebtes Thema für Bücher, und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch Sciencefiction-Autoren sich ihrer annehmen. Die Umsetzung ist mehr oder weniger gut gelungen, wobei der erste Teil von The Tenth Planet einiges an Spannungspotential birgt. Die Suche nach der Ursache für die Rußschichten hält den Leser in Atem, weiß man jedoch erst einmal, wodurch sie verursacht werden, lässt die Spannung relativ schnell nach. Die Ankunft der Fremden, die eigentlich den Höhepunkt des Buches darstellen sollte, wird der Erwartungshaltung nicht ganz gerecht. Trotzdem ist The Tenth Planet eine nette Lektüre für zwischendurch und bei einer Länge von 250 Seiten schnell gelesen. Die Geschichte ist als Trilogie konzipiert, von der Teil 2, The Tenth Planet: Oblivion bereits erschienen ist.

Monika Hübner






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