James Redfield

Das Geheimnis von Shambhala

Roman. Heyne, München. ISBN: 3-453-16554-3

James  Redfield: Das Geheimnis von Shambhala

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Die Suche nach Shangri-la

Redfield hat mit seinen Romanen zu den Erkenntnissen von Celestine eine zahlreiche Leserschaft errungen. Die Erkenntnisse mögen für so manchen Zeitgenossen Esoterik sein, für Redfields Anhänger sind sie nur ein Schritt weiter in der Evolution der Erkenntnisfähigkeit des Menschen. Redfield selbst erhebt keinen Anspruch auf den Status eines Gurus. Man kann ihm glauben oder auch nicht.

Handlung

Redfields Romane sind stets auch Reiseberichte. Ob in Peru in den Ruinen von Celestine, ob in idyllischen Appalachentälern oder hier in diesem Roman im verbotenen Tibet - stets gelangt der Protagonist und Ich-Erzähler auf verschlungenen Pfaden zu neuen Erkenntnissen.

In einem verborgenen Tal des Himalaja soll sich das Reich Shambhala verbergen, das im Westen auch als Shangri-la bekannt ist. Dort werden die letzten spirituellen Geheimnisse der Menschheit gehütet, heißt es, bis wir bereit sind für den Sprung in eine neue Form menschlicher Existenz.

Der Ich-Erzähler begibt sich nach einem Hilferuf in das von den Chinsenen seit 1950 besetzte Hochland von Tibet. Verfolgt vom chinesischen Geheimdienst, verkörpert in einem jungen Leutnant, gelingt es ihm immer wieder, in den Bergen Tibets Freunde und Helfer für seine Suche nach Shambhala zu finden. Bis er erkennen muß, daß es nur zu finden ist, wenn er sein eigenes Bewußtsein verändert.

Und nach mehreren symbolischen Felsdurchbrüchen und Stollendurchquerungen gelangt er ins gelobte Land: Dort herrscht der Geist über die Materie. Doch schon bald hallt wieder Hubschraubergeknatter von den Bergwänden wider und er muß fliehen, während Shambhala untergeht. Für immer?

Fazit

Man hätte gerne mehr über dieses Land und seine Menschen und Kultur erfahren, denkt man sich nach der letzten Seite. Es ist anders als etwa bei Karl May, wo sich allerlei Besonderheiten über das aktuelle Reiseland finden. Offenbar dient Tibet vor allem als eine Art Kulisse für eine spirituelle Reise. Vielleicht kann Redfield aber schon viele Tibet-Kenntnisse voraussetzen, etwa nach dem Film mit Brad Pitt.

Der literarische Stil ist schnörkellos direkt, und so kommen auch keine Verständnisprobleme auf. Geschickt versteht es Redfield, einzelne Menschen an den Schauplätzen mit einer Persönlichkeit zu versehen, sie als Individuen kenntlich zu machen. So handeln sie als Menschen, selbst wenn sie dem Geheimdienst angehören. Als der Erzähler von diesem geschnappt wird, trägt eine Diskussion mit dem Leutnant zur Klärung der Verhältnisse und zum Verständnis dieses Menschen bei. So verbietet sich Schwarzweißmalerei von selbst. Und schließlich findet auch dieser Roman ein zufriedenstellendes Ende.

Michael Matzer / michael@matzer.de © 2000ff

Info: The Secret of Shambhala, 1999; Heyne 1999, München; 256 Seiten, aus dem US-Englischen übertragen von Thomas Görden und Renate Schilling

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