Robert Rankin

Die Größte Show jenseits der Welt

SF. Bastei Lübbe, ISBN: 3-404-24210-6

Robert  Rankin: Die Größte Show jenseits der Welt

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Robert Rankin war mir bis dato kein Begriff - nach der Lektüre dieses Buches kann ich dem Klappentext aber nur zustimmen, wenn dieser von einer Einordnung zwischen Douglas Adams und Terry Prachett spricht.
Alles beginnt damit, daß Raymond und Simon (unsere "Helden") in ihrem Schrebergarten von Abdullah, dem fliegenden Seestern vom Uranus übrrascht werden. Raymond wird entführt, um den Speiseplan der venusianischen Bevölkerung zu bereichern, während der arme Simon zurückbleibt und so tut, als hätte er nichts gesehen. Doch auch für ihn wird das Leben kompliziert: Nicht genug, daß die Männer in Grau nach seinem Leben trachten, obendrein kommt auch noch eine terroristische Vereinigung namens B.A.S.T.E.I. (mich würde mal interessieren, wie die im Original hieß) ins Spiel, die hinter ihm und einem Buch aus der Zukunft her sind. Raymond konnte inzwischen aus der venusianischen Gefangenschaft entfliehen und traf (und zwar im wörtlichen Sinne) auf einen interplanetarischen Zirkus. Dessen Direktor - Professor Merlin - hat sich soeben dazu entschlossen, die Erde vor dem Untergang zu retten und ernennt kurzerhand Raymond zu seiner Ein-Mann-Armee. Das alles ist jedoch nur der Auftakt zu einer rasanten Story, die im Showdown auf einer Hühnerfarm (Heil Saat-Hahn!) und der Befreiung aller von Außerirdischen gefangen gehaltenen Staatsmännern endet. Außerdem erfährt man nebenbei auch einige nützliche "Wahrheiten" über die Geschichte der Erde und die fiesen Machenschaften der Aliens ...

Urteil: Wer weder an Adams noch an Pratchett Gefallen findet, braucht Rankin nicht einmal in die Hände zu nehmen - zu auffällig sind Parallelen in Charakteren und Stil: Vor allem durch Wort- bzw. Sprachakrobatik, abstruse Handlungselemente und running gags (etwas banaler könnte man sie auch "andauernde Wiederholungen" nennen) wird versucht, den Leser zu amüsieren. Erwähnenswert ist an dieser Stelle einzig die Selbstironie (die mir in dem Maße bei Adams & Co nicht auffiel): über logische Fehler wundert sich sogar der Protagonist und auch schlechte Witze werden von ihm nicht einfach so hingenommen. Auch die am Ende ziemlich vielgleisige Handlung sollte hier noch positiv hervorgehoben werden, denn sie macht ein Weglegen des Buches beinahe unmöglich.
Auch wenn ich von Hause aus nicht allzu empfänglich für diese Art Fun-SF bin, war "Die Größte Show jenseits der Welt" doch für einige Grinser wert ... als entspannende Unterhaltung für zwischendurch allemal zu empfehlen, einen Vergleich mit Adams oder Pratchett hält es allemal stand. (Was keine allzu große Kunst ist, denn Autoren dieses Sub-Genres haben es meiner Meinung nach verhältnismäßig leicht.)

(Oliver Faulhaber)






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