Bohumil Hrabal

Wer ich bin

Roman. Suhrkamp Verlag, ISBN: 3-518-40961-1

Bohumil  Hrabal: Wer ich bin

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Bohumil Hrabal

Der große alte Mann und der Tod
Bohumil Hrabals schwierige Reise in die Ewigkeit

"Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses, und ich, bevor ich irgendwo bei Melantrich blütenweißes Papier verpacke, wähle ich, so wie Seneca, so wie Sokrates, wähle mir in meiner Presse, in meinem Keller einen Sturz, der zugleich Himmelfahrt ist..." So beschreibt der Prager Bohumil Hrabal den Freitod des Ich-Erzählers Hanta am Schluß seiner und Hantas Allzu lauten Einsamkeit. Vor über einem Jahr, am 3. Februar 1997, wählte der zweiundachtzigjährige Schriftsteller dann selbst den Sturz aus dem fünften Stock einer Klinik in Prag. Einige Jahre davor hatte er in seiner Erzählung Die Zauberflöte geschrieben: "wie oft wollte ich aus dem fünften Stock springen, aus dieser meiner Wohnung, in der mir jedes Zimmer weh tut..." Auch Hrabals Briefe der letzten Jahre ließen erahnen, was seine letzte Sehnsucht war: "Ich bin schon wirklich alt und habe schon alles geschrieben. Ich liege hier wie ein hingeworfenes Ding, und das habe ich nicht verdient, ein solches Alter." Doch wie ihm früher sein Leben von manch einem Kleingeist mißgönnt wurde, so wurde ihm jetzt sein Tod von der halben Welt mißgönnt. Die Medien haben sich eine amüsantere Story zusammengedichtet als einen Selbstmord: Der tierliebe Greis habe vom Fenstersims aus die Tauben füttern wollen. Da haben wir ihn wieder - Hrabal, den König des Absurden! Der Meister wollte uns noch mit seinem Tod unterhalten!

Nicht nur in Tschechien machte die frohe Botschaft über die sich sattfressenden Tauben die Runde. Michael Frank gab seinem Hrabal-Nachruf in der Süddeutschen Zeitung sogar den Titel, "Ein Tod, wie von Hrabal erfunden", doch ließ er, als gewissenhafter Journalist, alle Fragen offen: "So wird es sein. Und genauso wahr wird sein..." Genauso wenig scheute Herr Frank vor tierisch guten Sätzen, als er sich über die Klänge der Hrabalschen Literatur auslaß: "Das können die heimtückischen Verführungen einer Katze sein, das wohl einzige Wesen, von dem sich Hrabal je hat bestechen lassen." Weiß der Prager SZ-Korrespondent nicht, wie oft sich der alternde und durch sein surrealistisches Leben geschwächte Dichter von der sozialistischen Staatsmacht habe "bestechen" lassen? Und sei es nur durch verständnisvolles Zureden. 1975 hatten sogar einige Philosophie-Studenten wegen Hrabals 'Selbstkritik' in der Zeitung Tvorba seine Bücher auf der Karlsbrücke verbrannt. In einem seiner Briefe an Dubenka (Totalängste), die in Deutschland noch nicht erschienen sind, erzählte Hrabal später von seiner Furcht vor der Staatssicherheit. Tja... Herr Frank, so war das Leben im Sozialismus. Nicht einmal Bohumil Hrabal war unbestechlich. An seiner Größe als Schriftsteller ändert es natürlich gar nichts.

Noch toller fiel der Nachruf in der Basler Zeitung aus, sie betitelte ihn gleich hrabalesk-poetistisch: "Taubenfütterer und Giftmischer am kubistischen Bierhahn." Ja, der gesamte Hrabal in einer einzigen Schlagzeile!

Sollte also der große Lebenserforscher als Spaßvogel in den Himmel fahren? Zum Glück griff die Schweizer Bohemistin Susanna Roth den taubensanften Kitsch kurz darauf leidenschaftlich an: Nachdem der vereinsamte und nicht mehr schreibende Hrabal endlich die Kraft für einen Selbstmord gefunden hätte, schrieb sie in LiterWie schön, daß es in der deutschen Presse keine Zensur gibt: "Einen besseren Tod hätte der Schriftsteller nicht erfinden können", konnte Susanne Kippenberger in Der Tagesspiegel schreiben. Weiter sagte sie über Hrabals Bücher: "Autobiographisch waren sie alle. Niemals, bekannte der Autor, habe er sich etwas ausgedacht." So sensibel ist die deutsche Literaturkritik für die 'Prager Ironie' eines Bohumil Hrabal! Selbstverständlich hatte er sich der unzähligen Anekdoten bedient, die man in Prager Kneipen aufschnappen kann. Doch wer hat aus ihnen Kunstwerke gesponnen wie Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene oder Allzu laute Einsamkeit? Ist das Kapital auch autobiographisch, weil Marx sich beim Schreiben des Buches seiner Erfahrung mit dem 'Manchester Kapitalismus' bediente. Wie sich übrigens jeder Autor seiner Erfahrung bedient, egal ob er Madame Bovary verfaßt ("Madame Bovary bin ich!" Gustave Flaubert) oder Die Welt als Wille und Vorstellung. Eine Bitte an alle Literaturkritiker: Vergeßt die Wertung "autobiographisch", sie ist einfach Unsinn.

Berühmt ist Hrabals Manie, Testamente zu verfassen - er war ja promovierter Jurist. Dies verführte einmal seinen Freund Karel Marysko zu dem Scherz, daß man Die gesammelten Testamente des Bohumil Hrabal herausgeben solle. Zur Zeit liegen zwei sich in Teilen widersprechende Testamente vor, eines davon zugunsten von Susanna Roth, die leider einige Monate nach Hrabals Tod einem Krebsleiden erlag. Deswegen weiß jetzt keiner so recht, wer die Auslandsrechte an Hrabals Werk besitzt. Diese Geschichte würde aber einen ganzen Artikel füllen.

In Deutschland erscheint Hrabals Werk beim Suhrkamp Verlag. In diesem Monat kommt dort Wer ich bin heraus - ein wunderbares Büchlein. Obgleich als Beichte angelegt glänzt es durch eben diese 'Prager Ironie': "Und vor allem weil ich viel lese, zitiere ich viel, und wenn ich viel zitiere, vergesse ich zu sagen, woher und von wem ich das, was ich sage, zitiere. ... darin bin ich Novator und Experimentator, ständig schnüffle ich herum, wo etwas von den toten aber auch lebenden Schriftstellern und Malern geklaut werden kann, und verwische dann wie ein Fuchs mit seinem Schwanz die Spuren, die zumTatort führen."

Wahrscheinlich wissen die meisten Hrabalogen nicht, wie verwandt der Autor von Allzu laute Einsamkeit, Der sanfte Barbar und Ich habe den englischen König bedient mit dem Autor der Wendekreise und des Sexus, Nexus und Plexus ist. Bohumil Hrabal und Henry Miller, sie beide suchten das wundersam Triebhafte im Menschen - in Prager Kneipen und in Pariser Cafés, auf den Straßen von Prag, Brooklyn und Paris, in einer Altpapiersammelstelle oder bei der Kosmodämonischen Telegraphengesellschaft. Sie lauschten den Baflern und formten dann aus diesem Stoff großartige Literatur. Beide hatten erst lange Erfahrungen und Geschichten gesammelt und spät zu schreiben begonnen, und beide waren sie als Pornographen und ordinäre Autoren verschrien. Beide sind sie große Dichter. Jeder Leser findet in ihren Büchern das, was er dort sucht, der poetische Mensch die Poesie und der vulgäre Mensch die Vulgarität. So riecht der Vulgäre nur den Scheißhaufen, den Man…inka in Hrabals Allzu laute Einsamkeit hinter sich auf ihren Schiern herfährt und kann die Tragik der Liebesgeschichte von Hanta und Man…inka nicht erfassen. Die Scheiße machte der Liebe den Garaus, und Hrabal gelang es, "den Bril-lanten mit dem Tripper in einem Atemzug zu nennen", wie er es bei Isaak Babel so bewunderte. Und Henry Miller sagte: "Obszön ist für mich die Atombombe."

Der Erforscher der skurrilen Blüten im böhmischen Literaturgarten Christof Größl hat in Prag die Fotografin Undine Hradil entdeckt. Sie hatte Hrabal ein Jahr vor seinem Tod besucht. Jeder, der weiß, wie der alte Mann mit seinen Besuchern umsprang, wird Frau Hradils Mut schätzen. Zuerst hatte Hrabal ihr mit seinem Stock gedroht, doch dann posierte er für sie in seinem Garten in Kersko. So kann der Leser der jungen welt über eines der letzten Fotos von Bohumil Hrabal meditieren, aus der Zeit, als er keine Besucher mehr empfing. Bei Frau Hradils Besuch lag im Wohnzimmer auf dem Tisch ein Buch von Henry Miller aufgeschlagen. Manche Passagen waren mit Rotstift angestrichen.

In einem anderen Brief an Dubenka schrieb Bohumil Hrabal: "Ich saß mit euch in San Francisco, dort in der Bar Vesuvio, wo Kerouac im Jahre sechzig eine unendliche Nacht verbrachte auf der Fahrt nach Big Sur zu Henry Miller, der mir bis heute die Antwort schuldig blieb auf meine Frage zum Wendekreis des Krebses... Ich bin Trompeter von Säckingen... hier in der Bar saß Kerouac und rief jede Stunde Henry Miller an, daß er schon unterwegs sei, aber als er sich endlich nach einem Monat vom Barhocker erhob, war es schon zu spät... und so haben sich die zwei berühmten Schriftsteller nie getroffen..."

Ich hoffe, der dritte große Schriftsteller im Bunde, Bohumil Hrabal, ist trotz der kleinlauten Nachrufe, trotz seiner Testamente, schon in der Ewigkeit angekommen und kann dort Henry Miller seine Fragen stellen.

(Jaromir Konecny)

Erstveröffentlichung: Die Tageszeitung junge Welt

Bohumil Hrabal

Wer ich bin

Über ein Erinnerungsbuch für den großen tschechischen Schriftsteller

"...die Weiber sind immer so direkt, in einem Restaurant beschwerte sich der Wirt während der Unterhaltung, daß die Gäste vom Bierdeckel die Striche wegwischten, darauf meinte die Dame, die mit mir dort war, meine Herren, ich habe einen Strich, den wischt mir keiner so leicht weg..." Das bafelt der alte Mann in Bohumil Hrabals Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene. Und ich bin immer glücklich, wenn ich das geniale Büchlein lese, aber dann sauer und neidisch und schimpfe über den alten Gaukler Hrabal, der mich so gemein beklaute. Baute er doch gnadenlos all die derben Anekdoten, die Kalauer und die urwüchsig surrealen Geschichten in sein Werk ein, die er in Prager Kneipen aufgeschnappt hatte. Jetzt stehe ich vor einer leergefegten Tafel. Warum bloß muß ich mich immer mit Resten zufrieden geben?

Aber vergessen wir jetzt getrost mich. Gott sei Dank hat es den Meister gegeben. Erst Bohumil Hrabals Fabulierkunst machte aus der Kneipengeschichte Literatur. In Der sanfte Barbar schrieb Hrabal über seinen Freund den surrealistischen Maler Vladimír Boudník: "Er hatte als erstgeborener Sohn Gottes die Materie und die Tat verherrlicht und das Drama wieder eingeführt als aktive Liebe zum Kosmos und zum Menschen." Charakterisierte Hrabal damit nicht auch sich selbst?

Der Suhrkamp-Verlag brachte zum ersten Todestag des großen Prager seine selbstbezogene Meditation Wer ich bin heraus. Das Manuskript hatte Hrabal 1985 geschrieben, und deutsch erschien es bereits 1989 in Hommage á Hrabal. Auch das Vorwort des Suhrkamp-Bosses Siegfried Unseld wurde in Wer bin ich aus Hommage á Hrabal nachgedruckt. Leider! Darf ein Verleger einem gleich am Anfang der Lektüre die Lust am Weiterlesen vorsätzlich versauen? Und das schon zum zweiten Mal? Bemüht doch Unseld in seiner Einführung all die Klischees, die sich ein Tourist in Prag einverleiben muß: Den jüdischen Friedhof, den Rabbi Löw - "Am Grab des Rabbi Löw stehen wir staunend, hat er damals schon den computergesteuerten Roboter erfunden?" Aha! Und Jesus Christus hatte sich eine mit Wasserstoff getriebene Rakete gebastelt für seine Himmelfahrt! Selbstverständlich fehlen auf den paar Seiten auch nicht Kafka, Hašek, Schwejk, Jan Hus, Rilke, Havel und der heilige Nepomuk. Nur Karel Gott hat uns der Verleger erspart. Verdammt! Wahrscheinlich kennt Unseld mich nicht, wenn er die Prager als Weltmeister im Freundlichsein bezeichnet. Ob er seinen Hrabal kennt? Auf jeden Fall kann er ihm nur mit Schwulst beikommen: "Er (Hrabal) will nicht ins Exil. Aber Prag - der Goldene Tiger - dies ist sein Exil." So weit der Großverleger.

Zum Glück enthält der Band die deutsche Erstveröffentlichung von Susanna Roths Ein unverdientes Ende. Der Text wurde zuerst in der tschechischen Literaturzeitung Literarní Noviny abgedruckt, zwei Monate nach Hrabals Todessturz im Februar 1997. Susanna Roth griff darin die "offizielle Version" des Falles an, nach der Hrabal - wohlgemerkt zweiundachtzigjährig - auf den Fenstersims des fünften Stocks einer Prager Klinik kletterte, um dort Tauben zu füttern. Da einem berühmten Schriftsteller ein vögelverliebter Unfall besser steht als ein Selbstmord, übernahmen viele tschechische und ausländische Medien diese Variante in ihren Nachrufen. Dies empörte Hrabals Vertraute Susanna Roth, sie verteidigte sein Recht auf Selbstmord. Über die Nekrologe auf Hrabal schrieb sie: "Statt daß die Autoren tiefere Dimensionen reflektiert hätten, die sich unter der Oberfläche der komischen Baflertexte verbergen, wurde über einen Engelsflug aus dem Fenster und über Tierliebe fabuliert."

In einem seiner Briefe an Dubenka (bis jetzt nicht auf Deutsch erschienen) erzählte Bohumil Hrabal von zwei Besuchern, die ihn einmal in derselben Klinik besucht hatten, aus deren fünften Stock er später stürzte: "Und dieser zeremonielle Mann fing an zurückzuweichen, aber die Prophetin trat vor und sagte... Wir gehen für die Vöglein bitten, für die Tauben. Wir sind der Verein Streut Futter den Vöglein... Und ich habe zum dritten Mal gebrüllt: Leckt mich am Arsch auch mit dem Verein Streut Futter den Vöglein..." Das für alle, die Hrabal vor lauter Anstand den armen Tauben zum Fraß vorwerfen wollten.

Die tschechische Fassung von Wer ich bin wurde schon für Hommage á Hrabal erheblich gekürzt. Schade, daß man auch für das Erinnerungsbuch gleichen Titels diese Version nahm. Auf den ersten Blick macht die gekürzte Fassung einen kompakteren Eindruck als das tschechische Originall, doch unter der Kürzung leidet Hrabals Poetik. Gleich im ersten Kapitel wird seine Lust am Bafeln gezügelt: Hrabal sitzt im Goldenen Tiger und erinnert sich an seine Kindheit, er sinniert über die Kneipenausflüge mit seinem Vater, der Braureiverwalter war. Wir ergötzen uns an seinen Geschichten über die vulgäre Wirtin oder über den lebenslustigen Wirt Vodvárka. Im Original schweift Hrabal von diesen etwas derberen Kneipengeschichten ab zu den 'höherfliegenderen' Kneipengeschichten des Violinisten Ruis aus dem DvoÍáks Quartett, der seine schönsten Konzerterlebnisse zum Besten gibt. In der Übersetzung wurde leider nur die Anfangserzählung des Herrn Ruis beibehalten. Das schadet einem anderen Aspekt Hrabals Poetik (neben dem Bafeln): Das Hohe mit dem Niederen in einem Atemzug zu nennen. Zu Ende des Kapitels erzählt Herr Ruis wie DvoÍáks Quartett einmal im Gefängnis und einmal in Oxford spielte, DvoÍák und Smetana und Janá…ek, und wie das jeweilige Publikum, die Häftlinge und die Honoratioren nach dem Konzert so ergriffen waren, daß sie nicht einmal klatschten. Da das erste Kapitel eigentlich Hrabals Polemik gegen Professor "erný ist, der vom "Kneipengeschwätz" sprach statt von einer "Kneipengeschichte" wie Hrabal, ist hier die Kürzung fatal. Wollte uns doch Hrabal in seiner literarischen Art zeigen, welcher Höhenflüge eine Kneipengeschichte fähig ist.

Sollte also der Artikel von Susanna Roth das einzig Erfreuliche an dem Büchlein bleiben? Nein! Die etlichen Fotos aus Hrabals Leben lohnen den Kauf allemal. Hatte Hrabal doch seine Phantasie immer vor der Kulisse seiner Biographie spielen lassen. Wir finden hier seinen Stiefvater Francin und seine Mutter, die Ich-Erzählerin aus Die Schur. Auf einem der Bilder können wir auch das berühmte Motorrad Francins bewundern - im Schöntrauer hatte ihm Hrabal als kleiner Junge bei der obligaten Samstagsreparatur den Verteiler vollgekotzt, was den Vater in Raserei versetzte: "Die Gewißheit, daß der Verteiler vollkommen trocken sein mußte, bevor er wieder eingebaut werden konnte, entfachte Vaters Zorn erneut, derart, daß er seine Taschenuhr herauszog, sie auf den Amboß legte und zuschlug. Mit einem Schlag war die Omega hin." Auf den Bildern entdecken wir weiter die Brauerei Hrabals Kindheit und seine Wohnorte Kersko und LibeÁ (Am Damm zur Ewigkeit), aber vor allem sehen wir hier vielleicht zum ersten Mal den Onkel Pepin, den Bafler par excellence, den herrlichen Ich-Erzähler aus Die Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene, mit dessen Worten ich diese Besprechung eingeleitet habe, Hrabals Lehrer und seine Inspiration.

In Wer ich bin meditiert Bohumil Hrabal nicht nur über seine Vergangenheit, er meditiert dort auch über seine Sehnsucht: "Ja, ich schloß die Augen, ich muß einen Fortsetzungsroman von der Liebe schreiben, die hell und bitter ist und einen zum Selbstmord treibt wie der Herbstföhn..."

Am 26.2.1997 hat sich Bohumil Hrabal aus dem fünften Stock einer Klinik in Prag in den Tod gestürzt. Hinterlassen hat er 19 Bände seiner gesammelten Werke, die nur zum Teil ins Deutsche übertragen wurden.

(Jaromir Konecny)

Erstveröffentlichung: Die Tageszeitung junge Welt

Bohumil Hrabal, Wer ich bin, Suhrkamp

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