Neil Gaiman

Stardust

Fantasy. Headline, London. ISBN: 0-747-26369-8

Neil  Gaiman: Stardust

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Jenseits der Lande, die wir kennen

Gaiman erzielte mit seinem Real-Fantasy-Roman "Niemalsland" auch hierzulande einen Bestseller. Comicbuch-Lesern ist er bereits als innovativer Autor der "Sandman"-Reihe ein Begriff. "Stardust" ist die Novellisierung eines Comicbuchs von ihm.

Handlung

Auf dem Lande im England des frühen 19. Jahrhunderts erwacht die Kleinstadt Wall mal wieder aus ihrem üblichen Dornröschenschlaf, aus dem nur alle neuen Jahre ein besonderes Ereignis herausragt: die Öffnung zur Grenze nach Faerie, dem Elfenland. Der schmale Durchlaß ist stets bewacht, auf daß niemand nach Faerie entfliehe - und umgekehrt. Und alle neuen Jahre kommen Hexen und Gaukler aus Faerie, um wunderliche Dinge feilzubieten, dann dürfen aus Walls Einwohner hinüber nach Faerie auf den Markt.

Tristran Thorn ist ein besonderer Bursche. Wie er nicht weiß, wurde er als Waise aufgezogen, den seine Mutter aus dem Elfenland am Tor in der Mauer abgelegt hatte. Er wuchs in der Familie seines leiblichen Vaters auf, aber nicht bei seiner wahren Mutter. Nun verspricht er seiner Angebeteten, Victoria Forester, daß er ihr einen Stern vom Himmel holen würde, sollte er dafür bekommen, was er sich von Herzen von ihr wünschen (einen Kuß oder dergleichen, denkt sie). Und als wirklich ein Stern vom Himmel fällt, macht er sich nach Faerie auf, um ihn zu holen.

Ein sehr veränderter Tristran kehrt mehrere Jahre später zu Victoria zurück, und er ist nicht allein. An seiner Seite steht eine junge Frau in einem schimmernden Gewand, die nie etwas zu essen scheint: Dies ist eine Tochter des Mondes, eben jener Stern, der damals vom Himmel fiel. Kein Wunder, daß sich nun Weissagungen erfüllen und Bannsprüche auflösen. Die Welt verändert sich, und jeder findet seine Bestimmung, wie im Märchen. Tristran gibt Victoria, die sich mit ihm verlobt glaubte, frei, so daß sie ihren Auserwählten, Robert Monday, einen Krämer, heiraten kann. Doch für solch mundane Dinge ist Tristran nicht mehr zu haben: Mit dem Stern, einer gewissen Yvaine, und seiner leiblichen Mutter, der Königin von Stormhold, beginnt er ein neues Leben in Faerie

Fazit

Dies ist ein wirklich zauberhaftes und ironisch erzähltes Garn, das uns Gaiman da vorsetzt. Und man unterhält sich auch wunderbar dabei, wartet doch an jeder Ecke eine neue Überraschung.

Allerdings drängen sich dem kundigen Leser ständig Vergleiche zu den Vorbildern dafür auf. Gaiman leugnet auch gar nicht, daß ihm etliche Ideen durch die Lektüre von C.S. Lewis ("Narnia-Chroniken"), James Branch Cabell ("Chroniken von Poictesme") und Lord Dunsany ("The King of Elfland's Daughter") gekommen sind. Und so läßt sich diese Fabel auch als Schatzkästlein der englischen Fantasy lesen.

Michael Matzer / michael@matzer.de © 2000ff

Info: Stardust, 1999; 290 Seiten, Headline, London

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