Alan Dean Foster

Der Metrognom

SF. Heyne, ISBN: 3-453-13969-0

Alan Dean  Foster: Der Metrognom

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Dieser Band enthält folgende Kurzgeschichten:
01. "Für handvermittelte Telefongespräche gelten höhere Gebühren" (Org. "Operator assisted Calls are charged at a higher rate")
02. "Der Metrognom" (Org. "The Metrognome")
03. "Schub" (Org. "Thrust")
04. "Pfeifenträume" (Org. "Pipe Dream")
05. "Mutter Donner" (Org. "Mother Thunder")
06. "Der Stuhl" (Org. "The Chair")
07. "Das Erbe" (Org. "The Inheritance")
08. "Laufen" (Org. "Running")
09. "Langweilig" (Org. "Unamusing")
10. "Der Donnerer" (Org. "The Thunderer")
11. "Pleistosport" (Org. "Pleistosport")
12. "Norg glieble gop" (Org. "Norg gleeble gop")
13. "Frosch" (Org. "Batrachian")
14. "Die tesselierte tetrahexaedrische Gelbe Rose von Texas" (Org. "The Thessellated Tetrahexahedral Yellow Rose of Texas")
14. "Sammlung" (Org. "Collectible")

Gleich zu Beginn dieser Kurzgeschichten-Sammlung stellt sich einem die Frage, ob man hier wirklich ein SF-Buch in Händen hält: Da terrorisiert ein cholerischer Rentner die Telefongesellschaft, bis das Telefon (!) schließlich genug hat und gewisse Gegenmaßnahmen ergreift. Und auch die nächste Story - ein Arbeiter begegnet im U-Bahn-System New Yorks einem dort schürfenden Gnom und bekommt eine große Verantwortung übertragen - beseitigt nicht gerade die aufkommenden Zweifel an dem Genre des Buches. In diesem Stil geht es jedoch weiter, man trifft auf seelenraubende Möbelstücke, Menschen aussaugende Haustiere und natürlich auch auf den obligatorischen "Psychopathen hinter gutbürgerlicher Fassade". Alles ganz schön und gut für ein einfallsloses Horrorbüchlein, aber doch bitte nicht in einer SF-Sammlung.
Naja, ab und an trifft man auch auf ein paar Science Fiction-Geschichten, die jedoch ebenfalls nicht zu begeistern wissen. Auf rund 70 Seiten versuchen Regierungsbeamte einer Farmerfamilie ein abgestürztes außerirdisches Artefakt abzuschwatzen, die sich jedoch weigern und es lieber als Weihnachtsdekoration benutzen; in einer anderen Geschichte wird ein zeitreisender (Trophäen-)Jäger Opfer seiner eigenen Besessenheit und in einer dritten Story verliebt sich ein Student in ein bezauberndes Alien ... also nicht gerade mitreißende Themen.
Als lesenswerte Geschichte ließe sich einzig "Laufen" herausheben, in der ein zu Unrecht vom Mob verfolgter Tagedieb es schafft in die Wildnis rund um die menschliche Kolonie zu flüchten und dort Zuflucht bei den heimischen "Läufern" findet. Er paßt sich ihrem Lebensstil an und erkennt schließlich den Grund für deren andauernden Konflikte mit den menschlichen Kolonisten ...
Urteil: Solide Hausmannskost, mehr aber nicht. Viele der Geschichten erinnern mehr an einen Stephen King als and einen Alan Dean Foster, andere sind klar der Fantasy zuzuordnen. Und die wenigen übrigbleibenden SF-Geschichten sind teilweise viel zu simpel gestrickt und plakativ ("Pleistosport"), oder aber ziemlich sinnlos ("Schub").
Stilistisch also ganz ansprechend, inhaltlich aber größtenteils uninterresant.

(Oliver Faulhaber)






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