Max Aub

Theater der Hoffnung

Bestseller. Eichborn Verlag, 528 Seiten. ISBN: 3-821-80668-0

Max  Aub: Theater der Hoffnung

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Der Eichborn-Verlag hat eine verlegerische Großtat vor, nämlich Max Aubs sechsbändiges Hauptwerk "Das Magische Labyrinth" neu übersetzen zu lassen und bis Herbst 2002 zu publizieren.
Nun ist bereits der zweite Band, "Theater der Hoffnung", erschienen. Im Herbst 1936, mitten im spanischen Bürgerkrieg, lernt der junge Kommunist Vicente Asunción kennen. Beide sind Laienschauspieler an einem Studententheater. Die Kriegswirren spielen der Truppe eine Theaterhaus zu. Zwischen Vicente und Asunción entspinnt sich eine unschuldige Liebesgeschichte.
Max Aub verlegt seine Erzählungen immer wieder an andere Schau- und vor allem Schlachtplätze: Das Gemetzel an der Front, die Ratlosigkeit in den Ministerien, die Verurteilung eines Mannes zum Tode durch seinen Sohn, der auf der anderen Seite kämpft - Hinrichtungen, Betrug, Verrat, jeder gegen jeden.
"Theater der Hoffnung" erzählt in einer kühlen, distanzierten Sprache einen Ausschnitt der spanischen Geschichte, und zwar total. Das Auge des Erzählers ist an nahezu jedem Schauplatz der Belagerung Madrids, in jedem Café, in dem die Intellektuellen diskutieren und wegen der nahenden Faschisten verzweifeln.
Max Aub wurde 1903 als Sohn einer Französin und eines Deutschen geboren und lebte seit dem ersten Weltkrieg in Spanien. Er war Handelsvertreter, schrieb Theaterstücke und wurde 1937 Kulturattaché der spanischen Republik. 1939 war er in französischen Konzentrationslagern, 1942 gelang ihm die Flucht nach Mexiko, wo er unter schwierigen materiellen Umständen sein Hauptwerk schuf. Dieses ist freilich nicht nur von grauenvollen Erinnerungen geprägt - Max Aub wurde übrigens von allen politischen Seiten dafür angegriffen, weil er keine Rücksicht auf Ideologien nahm - es ist auch ein Werk der Sehnsucht nach einer neuen Liebe in einer friedlichen Welt. Immer wieder finden sich zärtliche Passagen der Erinnerung an Max Aubs Heimat Spanien. Er beschreibt den Duft der Magnolien, das Licht, die Landschaft. "Theater der Hoffnung" endet, bevor die entscheidende Schlacht um Madrid beginnt. Vicente und seine Geliebte harren hinter einem Bahndamm aus, immer noch mit Hoffnung auf den Sieg. Die beiden Laienschauspieler finden sich auf dem Schlachtfeld des Weltheaters wieder. "Theater der Hoffnung" ist ein Buch um Liebe und Haß, das einen faszinierten und einen entsetzten Blick auf die Welt wirft. Matthias Kehle






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